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  • Fr. 11.05.2018
  • 20:00 – 21:00 Uhr
  • VVK/AK 15 € (erm. 10 €)
  • Ben J. Riepe
  • Rautenstrauch-Joest-Museum Cäcilienstraße 29-33 50667 Köln → Auf Karte anzeigen

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Im Fokus der Inszenierung CARNE VALE! steht der menschliche Körper mit seinem grenzenlosen Potential. Riepe stellt ihn aus, verhüllt ihn, entblößt ihn, experimentiert mit Formen einer universellen nonverbalen Sprache und setzt dabei auf das ephemere Potential eines jeden von uns: der Körper als Projektionsfläche. Und zwar für die aktuellen Geschehnisse der Zeit und der dem Menschen zutiefst inne liegenden Instinkte.

Das Publikum erwartet ein Sezierspiel: die Hüllen fallen, und ein Tier in Menschengestalt erblickt das Licht der Welt, geht zu Boden, kriecht danieder und verendet, um schließlich dem Phönix gleich aus der Asche neu geboren zu werden.

CARNE VALE! nähert sich dem mittelalterlichen Karneval, einem uralten Ritual: Den Wert des Fleisches erkennen und gleichsam dem Fleische absagen, um alles, was war, abzustreifen.

Nach seinem Tanz- und Choreographiestudium an der Folkwang Hochschule Essen arbeitete Ben J. Riepe als Bühnentänzer u. a. beim Tanztheater Wuppertal Pina Bausch und bei VA Wölfl / NEUER TANZ. Der seit 2006 freischaffende und bereits mehrfach ausgezeichnete Choreograph gründete 2004 mit der Ben J. Riepe Kompanie ein eigenes Ensemble und betreibt seit 2010 eine Produktionsstätte in Düsseldorf.

Am 12.05. findet Im Anschluss an die Vorstellung ein Publikumsgespräch mit Gebärdenübersetzung statt.

Choreographie: Ben J. Riepe
Performance: Simon Hartmann, Petr Hastík, Sudeep Kumar Puthiyaparambath, Daniel Ernesto Müller Torres
Regieassistenz: Gwen Wieczorek
Choreographische Assistenz/Organisation: Izaskun Abrego
Kostüme: Margit Koch, Ben J. Riepe, Gwen Wieczorek
Sound: Nicolás Kretz
Konzeptionelle Mitarbeit: Bianca Bachmann
Projektleitung: Suse Berthold
Technik: Gebhard Knobelspieß
Öffentlichkeitsarbeit: Claudia Holthausen, Julia Severing
Visuelle Kommunikation: das buero. Puder und Müller
Gesangstrainig: Carolina Rüegg

Barrierefreiheit:
Am 12. Mai wird das Künstlergespräch in die Gebärdensprache übersetzt.

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